Montag, 1. November 2010

Thema des Monats November

Qualität der Lebensmittel
Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe, Eiweisse und Kalorien. All diese Stoffehaben mit unserer Nahrung zu tun und sind uns vertraut. Einige von uns beschäftigen sie tagtäglich damit, denn sie bestimmen die Qualität unserer Lebensmittel. Doch wissen wir wirklich wie viele Vitamine in dem Apfel den wir essen drin ist? Sind die Angaben über die Ballaststoffe im Salatteller vor uns korrekt? Und wie viel Eiweiss steckt nun wirklich in der Pouletbrust die daneben liegt? Diese Frage beschäftigt mich oft und in diesen Monat möchte ich euch an meinen Recherchen dazu teilnehmen lassen. Quelle aus: http://www.was-wir-essen.de/

Es geht hier nicht darum euch eure Gewohnheiten zu verbieten oder zu kritisieren. Vielmehr geht es mir darum zu sensibilisieren. Und vielleicht den einen oder anderen von euch dazu zu bringen über sein eigenes Einkauf -und Konsumierverhalten nachzudenken. Schlussendlich entscheidet jeder für sich alleine was ihm/ihr gut tut.

Wir haben das Glück in einem so genannten Industriestaat zu leben. Dies bedeutet, dass die Liste unserer Nahrungsmittel riesig, ja fast schon unendlich ist. Wir können zu jeder Jahreszeit alles was auf dieser Erde wächst und gedeiht konsumieren. Egal woher sie kommen und wie sie hergestellt/gewonnen werden. Aber gerade dies birgt für uns auch Nachteile. Denn die Qualität unserer Lebensmittel ist eng mit der gesamten Umweltproblematik verankert. Sie ist abhängig von der Gesundheit des Bodens, der Luft und des Wassers.

Der Zustand der Umwelt, die Art des Anbaus und der Reiseweg bestimmen wesentlich die Qualität unserer Lebensmittel.
Wie ein Lebensmittel erzeugt und verarbeitet wird, wirkt sich untrennbar auch auf unsere Umwelt aus. Auf unsere Böden, Luft und Wasser. Dies fängt beim Bauer an und zieht sich durch die ganze Produktion. Der ökologische Wert von Lebensmitteln wird in Zeiten zunehmender Umweltbelastung immer wichtiger. Bei Bioprodukten steht dieser Gedanke im Vordergrund. Beachte: Ökologisch erzeugte und schonend zubereitete Lebensmittel enthalten alles was der Mensch braucht für seine Gesundheit, Fitness und gute Laune, zur Vorbeugung gegen ernährungsabhängige Krankheiten und für ein stabiles Immunsystem.

Darum: Umweltbewusst einkaufen!

Qualitäts-Check beim Einkaufen
Lebensmittelqualität - Worauf kommt es an?

Spargeln im Herbst, Erdbeeren im Winter – bei der ungeheuren Lebensmittelvielfalt in den Geschäften ist es nicht leicht, immer eine sinnvolle Auswahl zu treffen. Einige Fragen helfen dir beim unweltgerechten Einkauf:

• Wird das Lebensmittel umweltschonend erzeugt?
• Wird das Lebensmittel weit transportiert, vielleicht sogar mit Flugzeug oder Schiff?
• Muss es gekühlt werden, bis es zum Verbraucher gelangt?
• Ist das Lebensmittel stark verarbeitet?
• Wird das Lebensmittel aufwändig verpackt?


Unterschiede kennen und erkennen

Die Knospe wurde 1981 als Schutzmarke für den kontrollierten Biologischen Anbau geschaffen. Die Knospe steht für:

• Natürliche Vielfalt auf dem Biohof
• Besonders artgerechte Nutztierhaltung und Fütterung
• Verzicht auf den Einsatz von Gentechnik bio-suisse.ch
• Verzicht auf chemisch synthetische Spritzmittel und Kunstdünger
• Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe wie Aroma- oder Farbstoffe
• Schonende Verarbeitung der Lebensmittel


Beispiel Apfel: Die wichtigsten Unterschiede zum konventionellen Anbau sind:

Im Bioanbau sind chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und organische Fungizide verboten. Mineralische Mittel wie Schwefel sind in engen Grenzen erlaubt. Pflanzliche Mittel wie Tees und Öle dürfen eingesetzt werden. Die Schädlingsbekämpfung erfolgt durch Nützlinge oder Lockstoffe. Die Düngung darf nur über organische Düngemittel erfolgen. (Kompost etc.) Wasserlösliche Dünger sind nicht erlaubt.
Bioapfel-Anlagen dürfen nicht ganzjährig ohne Bewuchs sein. Der Raum zwischen den Apfelbaumreihen wird entweder gezielt begrünt oder der Selbstbegrünung mit Wildpflanzen überlassen. Vor allem blühende Pflanzen locken wichtige Nützlinge an.
Bioäpfel dürfen nach der Ernte nicht gewachst werden.
Tropische und subtropische Hölzer sind als Material für Stützpfosten nicht erlaubt.

Viel Handarbeit – höhere Preise

Im Biolandanbau wird Unkraut mechanisch bekämpft. (Von Hand, Abflammen, Hacken oder Bürsten.) Dieser Mehraufwand kann Ertragsausfälle nicht immer verhindern und führt zu Mehrkosten.

Tu dir etwas Gutes: Esse gesund!
Lebensmittel solltest du möglichst entsprechend der Saison und aus der Region einkaufen. Damit sicherst du deine gesunde Ernährung und unterstützt gleichzeitig die heimischen Bauern. Qualität steht nicht nur für Genuss, Gesundheit und bequemes Essen. Qualität bedeutet auch Genuss nicht auf Kosten der Umwelt.

• Kaufe inländische Produkte.
• Kaufe Lebensmittel aus der Region, am besten direkt beim Erzeuger
• Kaufe Lebensmittel der Saison (z.B. Erdbeeren im Sommer, Grünkohl im Winter etc.)
• Bevorzuge Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung und Trans-Fair-Produkte.
• Wähle möglichst gering verarbeitete Produkte
• Achte auf umweltverträgliche Verpackungen. (Möglichst lose Waren kaufen.)

Diverse Links, zum Beispiel: http://www.bio-suisse.ch/ oder http://www.was-wir-essen.de/ geben dir weitere nützliche Tipps rund ums gesunde essen.

In diesem Sinne…… än Guete :o)