Sommer, Sonne und Training?
Wenn es darum geht etwas nicht zu tun, sind wir Menschen äusserst kreativ. Speziell dann, wenn es dazu noch anstrengend oder nichts Angenehmes ist. In diesem Fall finden wir tausende, mehr oder weniger glaubwürdige Ausreden.
Das betrifft natürlich auch das körperliche Training. Wir finden viele Gründe das Training auszulassen und meist nur wenige, es trotzdem zu tun. Einer dieser negativen Gründe ist immer wieder „Jetzt ist schönes Wetter“!
Bei schönem Wetter gehe ich doch nicht in einen geschlossenen Raum!
Bei schönem Wetter mache ich viel lieber etwas draussen!
Bei schönem Wetter ist es zu warm zum trainieren!
Bei schönem Wetter……..!
Also bedeutet schönes Wetter für viele Leute eine Trainingspause
Ein Tag schönes Wetter = ein Tag Trainingspause
=> kein Problem
2 bis 3 Tage schönes Wetter = 2 bis 3 Tage Trainingspause
=> mag auch noch gehen
Eine ganze Woche oder mehr schönes Wetter = lange Trainingspause
=> da fangen die Probleme an
Lange Pausen bedeuten grundsätzlich Rückschritt:
Muskelabbau (schon nach 2 Wochen)
Haltung verschlechtert sich
Rückenschmerzen melden sich zurück
Straffes Gewebe wird wieder schlaff
Fett setzt sich an
sofortiger Rückgang der Ausdauerfähigkeit
Verminderung des Wohlbefindens
usw.
Zudem zeigt die Erfahrung, dass es nach längeren Pausen äusserst schwer ist, wieder einen Trainingsrhythmus zu finden. Der Neubeginn wird dann hinausgeschoben von Woche zu Woche, bis schlussendlich vier, fünf Monate vergangen sind. In vielen Fällen wird das Training dann ganz gestrichen mit der Begründung:
- „Hat ja nichts gebracht“ oder
- „Ich war halt wieder mal zu faul“ oder
- „Ich halte nichts längere Zeit durch“ oder ganz einfach
- „Ich habe keine Zeit“!
Dabei wäre es so einfach, wenn wir uns auf die, speziell in unseren Breitengraden etwas besondere Situation „schönes Wetter“, einstellen würden.
Nur schon mit einem Krafttraining pro Woche, reduziert auf die wichtigsten Grundübungen (Dauer ca. ½-Stunde) kann man sein momentanes Kraft- und Muskelniveau erhalten. Eine halbe Stunde, da findet man doch immer die Zeit!
Dazu zwei bis drei Ausdauereinheiten an der frischen Luft. Zeitbedarf je nach Intensität, Zeit, Möglichkeiten, Lust und Laune, zwischen ½- und mehreren Stunden mit den unterschiedlichsten Bewegungsarten. Sei es Joggen, Wandern, Inline-skating, Walking, Schwimmen, Radfahren, Bergsteigen, Biken, etc.; tut was euch Freude macht.
Vergesst dabei einzig nicht, bei all diesen beschriebenen Bewegungsarten handelt es sich um Ausdauertraining. Dieses ersetzt auf keinen Fall das Krafttraining. Man hört z.B. immer wieder, dass beim Nordic Walking 80% der Muskeln gebraucht werden. Das stimmt, sie werden gebraucht, aber nicht auf Kraft trainiert und aufgebaut. Diese Muskeln werden besser durchblutet, es entstehen mehr Mitochondrien und die muskuläre Ausdauer verbessert sich.
Selbst in den Ferien kann die Kraft trainiert werden. Versucht mal Liegestütze, Klimmzüge mit Unterstützung, Kniebeugen mit dem Koffer, Seitheben mit gefüllten Flaschen oder ganz einfach isometrisches Training. Ihr fragt, was das ist? Einen Muskel gegen Widerstand (z.B. Wand, Hand auf Hand, mit Partner) belasten und diese Kraft ohne Bewegung eine gewisse Zeit halten (30 – 90 Sekunden). Fragt doch einfach mal euere Trainer/-innen, wie das geht und was man alles machen kann.
Halte dich gut in Form und du wirst deine Freizeit mehr geniessen!
Einen schönen Sommer mit viel Sonnenschein wünscht Euch
James, Stephan Hodel
SUN-Fitness, das familiäre Fitnesscenter in Bürglen, im Herzen des Thurgaus, in der Nähe von Weinfelden. Hier fühlen sich sowohl Fitness- und Spitzensportler wie auch Senioren wohl. Eine ideale Umgebung um regelmässig an seinen Zielen zu arbeiten. Genauso wichtig für den Erfolg ist aber eine effiziente Betreuung. Diese garantiert unser bewährtes Betreuungskonzept und das kompetente Trainerteam. Wir vermitteln Freude und Spass am Sport!
Montag, 22. Juni 2009
Montag, 15. Juni 2009
Thema der Woche 25
Mythen rund um den Kaffee
Kein Kaffee vor dem Schlafengehen?Dies ist von Person zu Person verschieden und hängt von der individuellen Koffein-Toleranz ab. Je nach Veranlagung entfaltet Koffein seine Wirkung stärker oder schwächer.
Wasserverlust wegen Kaffee?Kaffee wirkt nur minimal entwässernd und gilt somit bei gewohnheitsmässigen Kaffeegeniessern nicht als Flüssigkeitsräuber. Er kann also zur Gesamttrinkmenge dazu gerechnet werden.
Ein Glas Wasser zum Kaffee?Für Menschen, die zu Magenübersäuerung neigen, ist ein Glas Wasser zum Kaffee empfehlenswert. Dieses kann nämlich der Übersäuerung, die durch Kaffeegenuss entstehen kann, entgegenwirken.
Kann Kaffee schlanker machen?
Mit Koffein kann man den Stoffwechsel und die Verdauung anregen. Vermutlich wirkt
Koffein appetithemmend. Es gibt keine Gewichtsabnahme durch Kaffee alleine.
Kann Kaffee glücklich machen?Kaffee kann den Serotoninspiegel im Gehirn und somit die Stimmung heben. Bei Stress kann zu viel Kaffee die Stimmung aber auch negativ beeinflussen.
Gesunder Muntermacher
Durchblutung:Koffein stimuliert den Kreislauf, die Atmung und steigert die Herzfrequenz. Die Durchblutung aller Organe, auch des Gehirns, wird verbessert, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und Konzentration gesteigert.
Bluthochdruck:Auf Kaffeekonsum reagieren vermutlich die meisten Menschen mit einer akuten Blutdruckerhöhung. Dennoch fanden die Forscher auch bei einem jahrelangen regelmässigen Konsum keinen Hinweis auf eine Verschlimmerung eines bestehenden Bluthochdrucks oder auf ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Im Gegenteil: Die im Kaffee enthaltenen Antioxidantien unterstützen den körpereigenen Zellschutz gegen freie Radikale und sollen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie für Leberkrebs und Dickdarmkrebs verringern.
Diabetes:Mehrfach nachgewiesen hat die Wissenschaft ebenfalls, dass Menschen mit einem durchschnittlichen Kaffeekonsum von etwa fünf Tassen am Tag, ein 30- bis 40-prozentig geringeres Risiko haben, an Diabetes zu erkranken, als Menschen, die gar keinen Kaffee trinken.
Parkinson:Das Risiko an Parkinson zu erkranken wird unter denselben Voraussetzungen anscheinend sogar halbiert.
Haut und Zähne:Und nicht zuletzt sollen die Inhaltsstoffe im Kaffee auch gut sein für die Haut und die Zähne vor Karies schützen.
Risikogruppen
Übermässiger Kaffee Konsum:
Bei übermässigem Konsum – das heisst bei mehr als fünf Tassen am Tag über einen
längeren Zeitraum hinweg – ist Vorsicht geboten. Bei dieser Menge muss mit negativen gesundheitlichen Konsequenzen gerechnet werden. Auch kann sich bei manchen Menschen eine gegenteilige Wirkung des Wachmachers einstellen, sie können eher müde werden, nervös und gereizt oder je nach Empfindlichkeit auch Herzklopfen und Magenprobleme bekommen.
Kaffee Konsum bei Schwangerschaft:Vorsicht sollte man auch bei einer Schwangerschaft walten lassen: Die Kaffeedosis sollte schon vor einer geplanten Schwangerschaft auf ein bis zwei Tassen pro Tag minimiert werden. Denn bereits moderater Kaffeekonsum kann dazu führen, dass das Kind weniger wächst und zu früh auf die Welt kommt. Sogar höhere Spontanabort-Raten konnten in Studien nachgewiesen werden.
Kaffee Konsum bei Übergewicht:Für Menschen mit Gewichts- oder Stoffwechselproblemen kann der gezuckerte Kaffee das Abnehmen behindern und den Stoffwechsel negativ beeinflussen, da Zucker den Insulinspiegel in die Höhe treibt. Ungünstig für Menschen welche auf eine gesunde Ernährung achten: viel Vollmilch über den Tag verteilt, beispielsweise mehrere Latte macchiato, zu trinken, da sie so viel Fett zu sich nehmen.
Quelle: http://www.actilife.ch/
Kein Kaffee vor dem Schlafengehen?Dies ist von Person zu Person verschieden und hängt von der individuellen Koffein-Toleranz ab. Je nach Veranlagung entfaltet Koffein seine Wirkung stärker oder schwächer.
Wasserverlust wegen Kaffee?Kaffee wirkt nur minimal entwässernd und gilt somit bei gewohnheitsmässigen Kaffeegeniessern nicht als Flüssigkeitsräuber. Er kann also zur Gesamttrinkmenge dazu gerechnet werden.
Ein Glas Wasser zum Kaffee?Für Menschen, die zu Magenübersäuerung neigen, ist ein Glas Wasser zum Kaffee empfehlenswert. Dieses kann nämlich der Übersäuerung, die durch Kaffeegenuss entstehen kann, entgegenwirken.
Kann Kaffee schlanker machen?
Mit Koffein kann man den Stoffwechsel und die Verdauung anregen. Vermutlich wirkt
Koffein appetithemmend. Es gibt keine Gewichtsabnahme durch Kaffee alleine.
Kann Kaffee glücklich machen?Kaffee kann den Serotoninspiegel im Gehirn und somit die Stimmung heben. Bei Stress kann zu viel Kaffee die Stimmung aber auch negativ beeinflussen.
Gesunder Muntermacher
Durchblutung:Koffein stimuliert den Kreislauf, die Atmung und steigert die Herzfrequenz. Die Durchblutung aller Organe, auch des Gehirns, wird verbessert, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und Konzentration gesteigert.
Bluthochdruck:Auf Kaffeekonsum reagieren vermutlich die meisten Menschen mit einer akuten Blutdruckerhöhung. Dennoch fanden die Forscher auch bei einem jahrelangen regelmässigen Konsum keinen Hinweis auf eine Verschlimmerung eines bestehenden Bluthochdrucks oder auf ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Im Gegenteil: Die im Kaffee enthaltenen Antioxidantien unterstützen den körpereigenen Zellschutz gegen freie Radikale und sollen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie für Leberkrebs und Dickdarmkrebs verringern.
Diabetes:Mehrfach nachgewiesen hat die Wissenschaft ebenfalls, dass Menschen mit einem durchschnittlichen Kaffeekonsum von etwa fünf Tassen am Tag, ein 30- bis 40-prozentig geringeres Risiko haben, an Diabetes zu erkranken, als Menschen, die gar keinen Kaffee trinken.
Parkinson:Das Risiko an Parkinson zu erkranken wird unter denselben Voraussetzungen anscheinend sogar halbiert.
Haut und Zähne:Und nicht zuletzt sollen die Inhaltsstoffe im Kaffee auch gut sein für die Haut und die Zähne vor Karies schützen.
Risikogruppen
Übermässiger Kaffee Konsum:
Bei übermässigem Konsum – das heisst bei mehr als fünf Tassen am Tag über einen
längeren Zeitraum hinweg – ist Vorsicht geboten. Bei dieser Menge muss mit negativen gesundheitlichen Konsequenzen gerechnet werden. Auch kann sich bei manchen Menschen eine gegenteilige Wirkung des Wachmachers einstellen, sie können eher müde werden, nervös und gereizt oder je nach Empfindlichkeit auch Herzklopfen und Magenprobleme bekommen.
Kaffee Konsum bei Schwangerschaft:Vorsicht sollte man auch bei einer Schwangerschaft walten lassen: Die Kaffeedosis sollte schon vor einer geplanten Schwangerschaft auf ein bis zwei Tassen pro Tag minimiert werden. Denn bereits moderater Kaffeekonsum kann dazu führen, dass das Kind weniger wächst und zu früh auf die Welt kommt. Sogar höhere Spontanabort-Raten konnten in Studien nachgewiesen werden.
Kaffee Konsum bei Übergewicht:Für Menschen mit Gewichts- oder Stoffwechselproblemen kann der gezuckerte Kaffee das Abnehmen behindern und den Stoffwechsel negativ beeinflussen, da Zucker den Insulinspiegel in die Höhe treibt. Ungünstig für Menschen welche auf eine gesunde Ernährung achten: viel Vollmilch über den Tag verteilt, beispielsweise mehrere Latte macchiato, zu trinken, da sie so viel Fett zu sich nehmen.
Quelle: http://www.actilife.ch/
Montag, 8. Juni 2009
Thema der Woche 24
Auf den Zahn gefühlt
Gelenkschmerzen, Schlappheit, Ohrenrauschen, Diabetes…es könnte sein, dass das an den Zähnen liegt. Die Zähne haben mehr Einfluss auf unsere Gesundheit, als wir denken:
Rauschen und Piepen im Ohr
Hör- und Gleichgewichtssinn liegen im Knochen direkt hinter dem Kiefergelenk. Deshalb schauen Ärzte ihren Patienten mittlerweile auch in den Mund, wenn es um Tinnitus geht. Mediziner fanden heraus, dass bei 30 Prozent aller Ohrgeräusche Zähne die Hauptrolle spielen.
Der Druck von bis zu 80 Kilogramm, dem die Zähne durch nächtliches Knirschen oder verkrampfte Kiefermuskeln ausgesetzt sind, kann auch die feinen Haarzellen des Innenohrs irritieren oder schädigen. Besonders das Zähneknirschen, von dem jeder fünfte Erwachsene betroffen ist, schleift nicht nur den Zahnschmelz ab, sondern erhöht auch das Tinnitusrisiko. Ein weiterer Auslöser für Ohrgeräusche kann ein Fehlbiss sein, eine Verschiebung von Ober- und Unterkiefer.
Was tun?
Beißschienen aus Kunststoff, die nachts getragen werden, können den Druck auf die knirschenden Zähne reduzieren und den Biss korrigieren. Wer regelmäßig im Schlaf seine Probleme durchkaut, sollte aber nicht nur auf die Kunststoff-Schiene setzen. Oft zeigt der Zustand der Zähne, wie viel Druck man sich selbst macht. Dann hilft nur eins: entspannen: z.B. mit Yoga, Meditation oder einem entrümpelten Terminkalender.
Rückenverspannung
Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schon minimale Fehlstellungen im Kiefer zu Verspannungen im ganzen Körper führen können. Meist reichen kleinste Unebenheiten, zum Beispiel durch schlecht abgeschliffene Füllungen, um Spannungen und in der Folge auch Schmerzen in Schulter, Nacken und Rücken auszulösen.
Was tun?
Wer bereits viel für den Rücken tut und die Verspannungen trotzdem nicht wegbekommt, sollte sich beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden untersuchen lassen. Das Ausgleichen von Fehlstellungen durch eine Beißschiene hilft vielen Patienten mit Rückenschmerzen.
Sport ist natürlich trotzdem gut: Krafttraining im Rumpfbereich wirkt sich sogar positiv aufs Gebiss aus. Man hört auf, die Zunge gegen den Gaumen zu drücken oder das Gebiss zusammenzupressen und entspannt sich.
Erhöhter Blutdruck und Kreislaufprobleme
400 verschiedene Bakterienarten tummeln sich in unserem Mund. Durch Parodontitis, also chronische Zahnfleischentzündung, können diese Bakterien aber in die Blutbahn gelangen. Es gibt tatsächlich Hinweise, dass die Erreger aus der Mundhöhle an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt sind. Auch an manchen Lungenentzündungen, an der gefährlichen Endokarditis, einer Entzündung der Herzinnenhaut, und an Gelenkentzündungen können Parodontitis-Erreger schuld sein. Eine weitere Gefahr: Durch die chronische Entzündung kreiseln dauernd Entzündungsbotenstoffe im Blut. Diese verhärten die Gefäßwände, rauen sie auf, verklumpen das Blut - und begünstigen so zusätzlich koronare Herzerkrankungen. Das Herzinfarktrisiko ist bei Parodontitis in etwa verdoppelt, das Risiko für einen Schlaganfall liegt noch etwas höher.
Was tun?
Parodontitis beginnt meist erst mit Mitte 30. Dann ist sie plötzlich da. Etwa 40 Prozent aller Menschen leiden an einer leichten, 10 Prozent an einer schweren Form, bei der Zähne ausfallen. Doch man kann vorbeugen. Erster Schritt: das Rauchen einstellen - denn es erhöht das Risiko für Zahnfleischentzündungen deutlich. 80 Prozent aller Zahnfleischentzündungen lassen sich durch sorgfältige Zahnpflege vermeiden. Auch Bewegung, gesundes Essen, intakte Beziehungen - alles, was gut fürs Immunsystem ist, ist auch gut für die Zähne.
Und bei jeder Routinekontrolle den Zahnarzt fragen: Parodontitis sieht man am Anfang nicht selbst. Bei bestehender Entzündung empfiehlt sich die mechanische, etwas schmerzhafte Parodontitisbehandlung. Dabei werden die Zahnfleischtaschen am Übergang zwischen Zähnen und Zahnfleisch gesäubert - mit Betäubungsspritze.
Empfindlichkeit des Zahnfleisches
Eine Zahnfleischentzündung ist ein Risikofaktor für Zuckerkrankheit. Denn Diabetes und Zahngesundheit sind eng miteinander verknüpft. Diabetiker leiden auch sehr oft an Parodontitis - manchmal wird Zuckerkrankheit sogar vom Zahnarzt entdeckt.
Was tun?
Wenn es in der Familie eine Veranlagung für Diabetes Typ II ("Altersdiabetes") gibt, sollte man besonders viel für die Zahnhygiene tun. Zweimal am Tag drei Minuten immer von Rot nach Weiß putzen, Bürste im 45-Grad-Winkel ansetzen und rütteln. Vorsicht: Nicht zu fest aufdrücken! Unbedingt die richtige Bürste auswählen. Gut sind solche mit weichen Borsten und kleinem Kopf. Elektrische Zahnbürsten sind am effektivsten, weil sie automatisch richtig putzen. Die Bürste regelmäßig wechseln. Reinigung für Fortgeschrittene: Zahnhölzchen, Interdentalbürsten oder Zahnseide benutzen, denn in den Zahnzwischenräumen entstehen oft die ersten Entzündungsherde. Auch die professionelle Zahnreinigung vermindert Plaque und Zahnstein und damit auch das Entzündungsrisiko.
Erschöpfung nach dem Sport und Gelenkprobleme
Fitness beginnt im Kopf. Und damit sind hier nicht die neuesten Tricks im Mentaltraining gemeint, sondern der Zustand von Kiefer und Zähnen. Man hat festgestellt: Schwere Parodontitis (Zahnfleischentzündung) kann den Fitness-Zustand beeinträchtigen, man fühlt sich nach dem Training infektanfälliger und erholt sich nur langsam.
Auch Entzündungen an den Gelenken oder Bändern können manchmal von den Zähnen herrühren. Beim Laufen und Turnen stören zuweilen Fehlstellungen des Gebisses: Zahnlücken, zu hohe Füllungen, schlecht sitzende Brücken.
Was tun?
Wer ernsthaft trainiert, sich beispielsweise gerade auf einen Marathon oder Triathlon vorbereitet, aber im Training einfach nicht weiterkommt, sollte sich in den Mund gucken lassen. Generell müssen Sportler aber nur wenig befürchten, denn im virtuellen Bonusheft kleben Extrapunkte: Sport senkt das Parodontitisrisiko.
Quelle: http://www.brigitte.de/
Gelenkschmerzen, Schlappheit, Ohrenrauschen, Diabetes…es könnte sein, dass das an den Zähnen liegt. Die Zähne haben mehr Einfluss auf unsere Gesundheit, als wir denken:
Rauschen und Piepen im Ohr
Hör- und Gleichgewichtssinn liegen im Knochen direkt hinter dem Kiefergelenk. Deshalb schauen Ärzte ihren Patienten mittlerweile auch in den Mund, wenn es um Tinnitus geht. Mediziner fanden heraus, dass bei 30 Prozent aller Ohrgeräusche Zähne die Hauptrolle spielen.
Der Druck von bis zu 80 Kilogramm, dem die Zähne durch nächtliches Knirschen oder verkrampfte Kiefermuskeln ausgesetzt sind, kann auch die feinen Haarzellen des Innenohrs irritieren oder schädigen. Besonders das Zähneknirschen, von dem jeder fünfte Erwachsene betroffen ist, schleift nicht nur den Zahnschmelz ab, sondern erhöht auch das Tinnitusrisiko. Ein weiterer Auslöser für Ohrgeräusche kann ein Fehlbiss sein, eine Verschiebung von Ober- und Unterkiefer.
Was tun?
Beißschienen aus Kunststoff, die nachts getragen werden, können den Druck auf die knirschenden Zähne reduzieren und den Biss korrigieren. Wer regelmäßig im Schlaf seine Probleme durchkaut, sollte aber nicht nur auf die Kunststoff-Schiene setzen. Oft zeigt der Zustand der Zähne, wie viel Druck man sich selbst macht. Dann hilft nur eins: entspannen: z.B. mit Yoga, Meditation oder einem entrümpelten Terminkalender.
Rückenverspannung
Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schon minimale Fehlstellungen im Kiefer zu Verspannungen im ganzen Körper führen können. Meist reichen kleinste Unebenheiten, zum Beispiel durch schlecht abgeschliffene Füllungen, um Spannungen und in der Folge auch Schmerzen in Schulter, Nacken und Rücken auszulösen.
Was tun?
Wer bereits viel für den Rücken tut und die Verspannungen trotzdem nicht wegbekommt, sollte sich beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden untersuchen lassen. Das Ausgleichen von Fehlstellungen durch eine Beißschiene hilft vielen Patienten mit Rückenschmerzen.
Sport ist natürlich trotzdem gut: Krafttraining im Rumpfbereich wirkt sich sogar positiv aufs Gebiss aus. Man hört auf, die Zunge gegen den Gaumen zu drücken oder das Gebiss zusammenzupressen und entspannt sich.
Erhöhter Blutdruck und Kreislaufprobleme
400 verschiedene Bakterienarten tummeln sich in unserem Mund. Durch Parodontitis, also chronische Zahnfleischentzündung, können diese Bakterien aber in die Blutbahn gelangen. Es gibt tatsächlich Hinweise, dass die Erreger aus der Mundhöhle an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt sind. Auch an manchen Lungenentzündungen, an der gefährlichen Endokarditis, einer Entzündung der Herzinnenhaut, und an Gelenkentzündungen können Parodontitis-Erreger schuld sein. Eine weitere Gefahr: Durch die chronische Entzündung kreiseln dauernd Entzündungsbotenstoffe im Blut. Diese verhärten die Gefäßwände, rauen sie auf, verklumpen das Blut - und begünstigen so zusätzlich koronare Herzerkrankungen. Das Herzinfarktrisiko ist bei Parodontitis in etwa verdoppelt, das Risiko für einen Schlaganfall liegt noch etwas höher.
Was tun?
Parodontitis beginnt meist erst mit Mitte 30. Dann ist sie plötzlich da. Etwa 40 Prozent aller Menschen leiden an einer leichten, 10 Prozent an einer schweren Form, bei der Zähne ausfallen. Doch man kann vorbeugen. Erster Schritt: das Rauchen einstellen - denn es erhöht das Risiko für Zahnfleischentzündungen deutlich. 80 Prozent aller Zahnfleischentzündungen lassen sich durch sorgfältige Zahnpflege vermeiden. Auch Bewegung, gesundes Essen, intakte Beziehungen - alles, was gut fürs Immunsystem ist, ist auch gut für die Zähne.
Und bei jeder Routinekontrolle den Zahnarzt fragen: Parodontitis sieht man am Anfang nicht selbst. Bei bestehender Entzündung empfiehlt sich die mechanische, etwas schmerzhafte Parodontitisbehandlung. Dabei werden die Zahnfleischtaschen am Übergang zwischen Zähnen und Zahnfleisch gesäubert - mit Betäubungsspritze.
Empfindlichkeit des Zahnfleisches
Eine Zahnfleischentzündung ist ein Risikofaktor für Zuckerkrankheit. Denn Diabetes und Zahngesundheit sind eng miteinander verknüpft. Diabetiker leiden auch sehr oft an Parodontitis - manchmal wird Zuckerkrankheit sogar vom Zahnarzt entdeckt.
Was tun?
Wenn es in der Familie eine Veranlagung für Diabetes Typ II ("Altersdiabetes") gibt, sollte man besonders viel für die Zahnhygiene tun. Zweimal am Tag drei Minuten immer von Rot nach Weiß putzen, Bürste im 45-Grad-Winkel ansetzen und rütteln. Vorsicht: Nicht zu fest aufdrücken! Unbedingt die richtige Bürste auswählen. Gut sind solche mit weichen Borsten und kleinem Kopf. Elektrische Zahnbürsten sind am effektivsten, weil sie automatisch richtig putzen. Die Bürste regelmäßig wechseln. Reinigung für Fortgeschrittene: Zahnhölzchen, Interdentalbürsten oder Zahnseide benutzen, denn in den Zahnzwischenräumen entstehen oft die ersten Entzündungsherde. Auch die professionelle Zahnreinigung vermindert Plaque und Zahnstein und damit auch das Entzündungsrisiko.
Erschöpfung nach dem Sport und Gelenkprobleme
Fitness beginnt im Kopf. Und damit sind hier nicht die neuesten Tricks im Mentaltraining gemeint, sondern der Zustand von Kiefer und Zähnen. Man hat festgestellt: Schwere Parodontitis (Zahnfleischentzündung) kann den Fitness-Zustand beeinträchtigen, man fühlt sich nach dem Training infektanfälliger und erholt sich nur langsam.
Auch Entzündungen an den Gelenken oder Bändern können manchmal von den Zähnen herrühren. Beim Laufen und Turnen stören zuweilen Fehlstellungen des Gebisses: Zahnlücken, zu hohe Füllungen, schlecht sitzende Brücken.
Was tun?
Wer ernsthaft trainiert, sich beispielsweise gerade auf einen Marathon oder Triathlon vorbereitet, aber im Training einfach nicht weiterkommt, sollte sich in den Mund gucken lassen. Generell müssen Sportler aber nur wenig befürchten, denn im virtuellen Bonusheft kleben Extrapunkte: Sport senkt das Parodontitisrisiko.
Quelle: http://www.brigitte.de/
Dienstag, 2. Juni 2009
Thema der Woche 23
Sommer - Sonne - Schutz
Endlich!!! Der Sommer ist da! Einige von uns werden ihre sportlichen Aktivitäten nach Draussen verlegen um das schöne Wetter und die Natur zu geniessen.
Dabei solltet ihr eurer Gesundheit zuliebe auf einige Verhaltensregeln achten.
Schutz vor übermässiger Sonneneinwirkung
Zur Vermeidung von Hautschäden oder gar Hautkrebs aufgrund übermässiger Sonneneinwirkung ist richtiger und rechtzeitiger Schutz enorm wichtig. Ultraviolett-Strahlen der Sonne können wir weder sehen noch spüren. Diese Strahlen aber sind es, die zu vorzeitiger Hautalterung führen und gravierende Hautschäden verursachen: was kurzfristig “nur" ein Sonnenbrand ist, kann Jahre danach zu Hautkrebs führen. Die Stärke der UV-Strahlen ist nicht immer gleich. Sie hängt ab von der Jahreszeit (Maximum im Hochsommer), vom Wetter (Bewölkung), von der Tageszeit (Maximum zwischen 11 und 15 Uhr), der Luftverschmutzung, den Reflexionen (Schnee, Sand und Wasser verstärken die UV-Strahlen), der Höhe über Meer (je höher die Lage, desto intensiver die Strahlung) und von der Dichte der Ozonschicht. Zur Prävention von Hautschäden ist ein den Umständen angepasster Schutz unabdingbar.
Der UV-Index ist eine Prognosegrösse, mit der die Intensität der UV-Strahlung auf der Erdoberfläche vorausgesagt werden kann. Je höher der Index, desto höher ist das Risiko, sich bei ungeschütztem Aufenthalt im Freien schon nach kurzer Zeit einen Sonnenbrand zuzuziehen. Die Skala reicht von 1 bis 12.
Unter der Adresse www.uv-index.ch erhält man den aktuellen Tagsindex und weitere Informationen Betreff UV-Index.
Ein weiterer wichtiger Faktor für den Sonnenschutz ist der individuelle Hauttyp. Menschen mit dunkler Haut vertragen ein bisschen mehr Sonneneinwirkung als diejenigen mit heller Haut. Aber 8-tung!! Auch dunkelhäutige Menschen ................................
Endlich!!! Der Sommer ist da! Einige von uns werden ihre sportlichen Aktivitäten nach Draussen verlegen um das schöne Wetter und die Natur zu geniessen.
Dabei solltet ihr eurer Gesundheit zuliebe auf einige Verhaltensregeln achten.
Schutz vor übermässiger Sonneneinwirkung
Zur Vermeidung von Hautschäden oder gar Hautkrebs aufgrund übermässiger Sonneneinwirkung ist richtiger und rechtzeitiger Schutz enorm wichtig. Ultraviolett-Strahlen der Sonne können wir weder sehen noch spüren. Diese Strahlen aber sind es, die zu vorzeitiger Hautalterung führen und gravierende Hautschäden verursachen: was kurzfristig “nur" ein Sonnenbrand ist, kann Jahre danach zu Hautkrebs führen. Die Stärke der UV-Strahlen ist nicht immer gleich. Sie hängt ab von der Jahreszeit (Maximum im Hochsommer), vom Wetter (Bewölkung), von der Tageszeit (Maximum zwischen 11 und 15 Uhr), der Luftverschmutzung, den Reflexionen (Schnee, Sand und Wasser verstärken die UV-Strahlen), der Höhe über Meer (je höher die Lage, desto intensiver die Strahlung) und von der Dichte der Ozonschicht. Zur Prävention von Hautschäden ist ein den Umständen angepasster Schutz unabdingbar.
Der UV-Index ist eine Prognosegrösse, mit der die Intensität der UV-Strahlung auf der Erdoberfläche vorausgesagt werden kann. Je höher der Index, desto höher ist das Risiko, sich bei ungeschütztem Aufenthalt im Freien schon nach kurzer Zeit einen Sonnenbrand zuzuziehen. Die Skala reicht von 1 bis 12.
Unter der Adresse www.uv-index.ch erhält man den aktuellen Tagsindex und weitere Informationen Betreff UV-Index.
Ein weiterer wichtiger Faktor für den Sonnenschutz ist der individuelle Hauttyp. Menschen mit dunkler Haut vertragen ein bisschen mehr Sonneneinwirkung als diejenigen mit heller Haut. Aber 8-tung!! Auch dunkelhäutige Menschen ................................
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